| Dirndl im Alltag und Dirndl zum Fest |
| Geschrieben von Nils Müller | |
| Freitag, 23. Januar 2009 | |
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in Kleidungsstück für jede Gelegenheit Die Entwicklung der Damenmode geht oft seltsame Wege und somit geschieht es auch beim so genannten Dirndl. Sehr gute Informationen zum Dirndl erhält man bei trachten-dirndl.com. Im alpenländischen Raum, also in Südbayern und Österreich, nennt man ein junges Mädchen ein Dirndl und daraus hat sich der Name für die Kleidung eines solchen Mädchens abgeleitet. Inzwischen verselbständigt und zum festen Begriff geworden, steht der Ausdruck Dirndl für einen eigenen Modestil, der sich an die Trachten- und Landhausmode anlehnt. Hatte auch diese Mode ihren Ursprung in der Arbeitskleidung für junge Mädchen, speziell für Dienstmägde, so hat sie sich doch im Laufe des 20. Jahrhunderts mehr zur Freizeitkleidung entwickelt. Die Bekleidungsbranche entdeckte sehr schnell den gefälligen Reiz dieser Moderichtung und entwickelte ihn stetig weiter. Dazu kamen noch die passenden Kleidungsstücke für den Herrn, denn die Paare wollten ja möglichst im "Partnerlook" auftreten. Interessant ist die Tatsache, dass sich die Landhausmode allen Verhältnissen der Volkswirtschaft angepasst hat. In den schwierigen Jahren nach den Weltkriegen, als das Geld und die Materialien knapp waren, konnte sich eine Frau mit Hilfe der ländlichen Mode immer korrekt und praktisch kleiden. Die eingesetzten Materialien waren auf ihren ursprünglichen Anwendungsbereich zurückgesetzt worden, denn es kamen einfache Leinenstoffe, bedruckte Baumwollstoffe und auch Loden zum Einsatz. Die Schürze und das handgestrickte Jäckchen, rundeten das Bild ab. Feste, praktische Halbschuhe und dazu noch Kniestrümpfe, machten das Bild vollständig und erst in späteren Jahren verwendete man dazu den Begriff Landhausmode. In dieses Bild der ländlichen Mode passte für den Mann (auch für Herren), die bewährte Lederhose und es war ganz selbstverständlich, dass genauso für ihn die Oberteile wie Hemd und Janker, modisch weiter entwickelt wurden. Die Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs, also etwa ab 1965/70 wurden zur Blütezeit für das Dirndl. Die beliebten Urlaubsziele Österreich, Bayern und der Schwarzwald haben den Damen aus Deutschlands nördlichen Bundesländern die Trachten- und Dirndlmode näher gebracht, zumal diese Kleidungsstücke für alle Konfektionsgrößen geeignet sind. Ob groß und schmal oder klein und untersetzt, ja auch für mollige und rundliche Formen, alle passen in das Dirndl. Deshalb sollte man über das Dirndl weitere Informationen bei www.trachten-dirndl.nl einholen. Sandra Müller Vz(at)hub-eisenach.de |